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Monatliche Rücklage für Steuer und SV – was bleibt zum Leben?

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Rücklagen für Freiberufler und Selbstständige

Viele Freiberufler zahlen monatlich hohe Umsätze – die Steuer kommt später. Ohne Rücklage drohen Nachzahlungen, Zinsen und im Extremfall Insolvenz, obwohl das Geschäft „läuft“.

Cashflow und 35-%-Faustregel

Gewinn = Umsatz − Betriebsausgaben. Davon sollten Sie etwa 35 % auf ein separates Konto legen: grob 25 % für Einkommensteuer und 10 % für Krankenversicherung (bei freiwillig gesetzlich Versicherten, mit Deckelung). Der Rest ist Ihr sicheres Netto zum Leben.

Individuelle Abweichungen

  • Progressive Steuersätze bei höherem Gewinn
  • Private Krankenversicherung oder Mindestbeiträge
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen zusätzlich beachten