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Freiberufler-Rücklagen-Rechner

Monatliche Rücklage für Steuer und SV – was bleibt zum Leben?

Steuer- & SV-Rücklage (35 %)

1.575,00 €

~25 % ESt + ~10 % KV vom Gewinn von 4.500,00 €

Sicheres Netto zum Leben

2.925,00 €

Gewinn minus Rücklage – zum Ausgeben eingeplant

Monatlicher Gewinn (Umsatz − Ausgaben): 4.500,00 €

Häufige Fragen

Warum geraten Freiberufler in Steuerschulden?
Einkommensteuer wird meist quartalsweise im Folgejahr fällig (Vorauszahlungen basieren auf dem Vorjahresergebnis). Kranken- und Pflegeversicherung zahlen freiwillig GKV-Versicherte zusätzlich. Wer den gesamten Umsatz ausgibt, fehlt bei der Nachzahlung oft das Geld – monatliche Rücklagen verhindern das.
Wie viel Rücklage sollte ein Freiberufler 2026 bilden?
Als Faustregel etwa 35 % des monatlichen Gewinns (Umsatz minus Betriebsausgaben): rund 25 % für Einkommensteuer und ca. 10 % für Krankenversicherung bei freiwillig gesetzlich Versicherten. Bei hohem Einkommen, PKV oder Gewerbesteuer kann der Satz deutlich höher liegen – Steuerberater oder Finanzamt geben Orientierung.
Was bedeutet „Netto zum Leben“?
Das ist der Betrag nach Abzug der Steuer- und SV-Rücklage vom Gewinn – Geld, das Sie für Miete, Lebenshaltung und Privates einplanen können, ohne die Steuernachzahlung zu gefährden. Umsatz ist nicht gleich verfügbares Einkommen: Erst Gewinn minus Rücklage ergibt das sichere Monatsbudget.

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Viele Freiberufler zahlen monatlich hohe Umsätze – die Steuer kommt später. Ohne Rücklage drohen Nachzahlungen, Zinsen und im Extremfall Insolvenz, obwohl das Geschäft „läuft“.

Cashflow und 35-%-Faustregel

Gewinn = Umsatz − Betriebsausgaben. Davon sollten Sie etwa 35 % auf ein separates Konto legen: grob 25 % für Einkommensteuer und 10 % für Krankenversicherung (bei freiwillig gesetzlich Versicherten, mit Deckelung). Der Rest ist Ihr sicheres Netto zum Leben.

Individuelle Abweichungen

  • Progressive Steuersätze bei höherem Gewinn
  • Private Krankenversicherung oder Mindestbeiträge
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen zusätzlich beachten